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Migrantinnen fit für den Arbeitsmarkt

Projektträger:                   jumpp und beramí

Förderprogramm            Passgenau in Arbeit (PiA)

"Migrantinnen können es schaffen und den richtigen Job finden."

Das Projekt "Migrantinnen fit für den Arbeitsmarkt" im ESF-Programm PiA wird seit 2006 von den beiden Trägern beramí berufliche Integration e.V. und jumpp – Ihr Sprungbrett in die Selbständigkeit, Frauenbetriebe e.V., im Auftrag der Stadt Frankfurt durchgeführt.  

Frauen mit Migrationshintergrund, die im ALG-II-Bezug stehen, werden mit gezielter und bedarfsgerechter Förderung für den ersten Arbeitsmarkt motiviert und gestärkt.

  

PiA Frankfurt 2 - Fließtext

Grundprinzip des PiA-Programms ist die Unterstützung der arbeitsuchenden Frauen sowie die Aktivierung ihrer Eigeninitiative zur Verbesserung ihrer Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Mit den interessierten Frauen wird vorgängig in einem Erstgespräch eine Eignung für die anschlieβende Assessmentwoche festgestellt. Dabei stehen die Deutschkenntnisse wie auch die berufliche Zielausrichtung im Vordergrund. 

In der Assessmentwoche (durchgeführt alle zwei Monate) wird ein Anforderungsprofil erstellt. Dieses dient zur Eignungsfeststellung für die Teilnahme an den weiteren Qualifizierungsmodulen.

Die Qualifizierungsmodule sind modular aufgebaut und unterstützen eine zielgerechte Förderung der Migrantinnen. Alle vier Module (Förderung der beruflichen Deutsch- und EDV-Kenntnisse, Kompetenzprofil und Eigeninitiative, Stellenakquise und Vermarktung des Kompetenzprofils) werden 1 bis 2 Mal im Jahr angeboten. Die Module dienen der Stärkung und Erweiterung der eigenen Fähigkeiten und der Kompetenzvermittlung.

Während des ganzen PiA-Programms erhalten die Migrantinnen individuelles Coaching. In den Gesprächen werden die Entwicklungsschritte dokumentiert. Neue und erreichbare Ziele werden gemeinsam mit den Frauen erarbeitet und vertieft.

PiA Frankfurt 1 - Fließtext

In den zusätzlich angebotenen psychosozialen Beratungen erhalten Frauen emotionale Stabilisierung, die hemmenden Faktoren werden angesprochen und eine Lösung wird gesucht. 

Auch nach Abschluss der Qualifizierungsmodule können die Frauen Coachings und Beratungen in Anspruch nehmen. Dies dient der Nachhaltigkeit und dem Erhalt der Motivation der Frauen, sich weiterhin aktiv um einen Job oder eine entsprechende Weiterbildung zu bemühen.

Unternehmen und Organisationen werden auf Kooperationsmöglichkeiten angesprochen, um den Frauen den Einstieg in Praktikas, Arbeit auf Probe usw. zu erleichtern. Firmen wie Fraport AG, Lufthansa, Ikea, Deutsche Bank konnten bereits als Partner gewonnen werden. 


Seit Projekt-Anfang wurden neun Ausgaben des PiA-Newsletters herausgegeben. Diese werden an Multiplikatoren der Gründungs-, Bildungs- und Weiterbildungsszene verteilt. Inhalte zeigen die positiven Effekte des Programms und die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund.