Jedes zehnte ESF-Projekt in Hessen nutzt Transnationalität als ein Instrument zur Optimierung der Projektziele. Dabei schätzen die Projektverantwortlichen die pädagogischen Chancen im Rahmen der Arbeit mit Jugendlichen genauso wie den Erwerb von Fähigkeiten, die Auszubildende in einer globalisierten Arbeitswelt benötigen. Aber auch ein Blick über den Tellerrand und die Erprobung von Ansätzen, die sich bei unseren Nachbarn bewährt haben, gehört zu den Chancen, die sich durch transnationale Projektarbeit eröffnen.
Sie erwägen, transnationale Aspekte in Ihr Vorhaben aufzunehmen? Dann empfehlen wir Ihnen den Leitfaden Transnationalität, der auf die hessischen ESF-Programme ausgerichtet ist. Er wurde inhaltlich und redaktionell überarbeitet. Für Sie ergeben sich 6 verschiedenen Aktionsformen für ein transnationales Vorhaben.
Transnationale Projekte können in allen hessischen ESF-Programmen durchgeführt werden und vielseitig ausgeprägt sein. Geeignete Aktionsformen für transnationale Projekte sind zum Beispiel:
1. Austausch von Information und Erfahrungen
2. Entwicklung innovativer Ansätze und Konzepte
3. Entwicklung von Dienstleistungen, Produkten oder Systemen
4. Entsendung oder Austausch von ESF-relevanten Akteur/innen, ESF-Teilnehmerinnen und Teilnehmern (z.B. sollen im Rahmen des Programms „Ausbildung in Partner-schaften" Teile der Berufsausbildung im Ausland durchgeführt werden können, sofern sie dem Ausbildungsziel dienen und in einem Betrieb absolviert werden.)
5. Überprüfung, Bewertung, Anpassung und Transfer von Erfahrungen anderer Länder
6. Gemeinsame Maßnahmen wie z.B. Twinning zwischen Institutionen und Organisationen
Darüberhinaus wurde ein weiteres Verfahren zur Kostenverteilung zwischen den transnationalen Partnern aufgenommen.
Die aktualisierte Version des Leitfadens finden Sie hier.